Die Akupunktur

ist nur ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin

Durch den physikalischen Reiz der Akupunkturnadel an anatomisch genau definierten Punkten auf den Meridianen (Leitbahnen) wird der Fluss des „Qi“ (aktive Energie) gezielt beeinflusst. Bei Erkrankungen ist dieser Energiefluss gestört. Es kommt zu Blockaden, Stauungen oder Mangelzuständen im energetischen Bereich. Die Akupunktur bewirkt eine Harmonisierung der Energieflüsse und eine Stabilisierung des Organismus in seinem natürlichen Gleichgewichtszustand.

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Anwendungmöglichkeiten:

  • Schwangerschaft: Übelkeit, Erbrechen, Wassereinlagerung, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Ischialgie, vorzeitige Wehen, Frühgeburtsbestrebungen, Geburtsvorbereitung, Stillprobleme u. a.

  • Gynäkologie: Zyklusstörungen, Blutungsstörungen, Periodenschmerzen, Endometriose, Myome, Zysten, Wechseljahrsbeschwerden, Brustschmerzen, prämenstruelles Syndrom, Tumorerkrankungen, Kinderwunsch u. a.

  • Allgemein: Kopfschmerz, Migräne, Erschöpfung, Müdigkeit, Energiemangel, Ängste,
    depressive Verstimmung u. a.

Eine Sonderform der Akupunktur stellt die Moxibustion dar. Dabei werden Akupunkturpunkte mit Hilfe der Moxa-Zigarre durch Erwärmung stimuliert. Bei bestimmten Erkrankungen z. B. Kopfschmerzen ist die Anleitung zur Akupressur bestimmter Akupunkturpunkte sinnvoll und von der Patientin leicht durchführbar.

Eine Kombination aus Akupunktur und Behandlung mit chinesischen Kräutermischungen ist in vielen Fällen wirkungsvoller als Akupunktur alleine, besonders bei Erkrankungen, die schon seit längerer Zeit bestehen oder die in innere Schichten des Organismus eingedrungen sind.



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